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Meteodrones - Wetterforschung mit dem MikroKopter

Die Vorhersage von Großwetterlagen ist heutzutage verblüffend exakt. Anders verhält sich das allerdings mit der Einschätzung von lokalen Wetterphänomenen. Hier greifen die üblichen Methoden nur noch bedingt.
 
Die Firma Meteomatics hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zivilluftfahrt die „Meteodrones“ entwickelt. Damit ist es zum ersten Mal möglich, präzise und direkt die Temperatur, Feuchte und Windverhältnisse in der Grundschicht zu erfassen. Hierfür wurde ein spezielles Fluggerät basierend auf MikroKopter Technologie entwickelt.
 

>>> Mehr Details auf der Meteomatics Webseite


1,5km Flughöhe dank MikroKopter Technologie

Die Meteodrone wurde basierend auf MikroKopter Technologie entwickelt, um Datenlücken in den existierenden Wettermodellen zu schliessen. Diese Lücken betreffen die sogenannte Grundschicht, welche den Trigger für die Bildung von Nebel und Gewittern enthält. Mit Hilfe der Meteodrones ist  eine extrem präzise Erfassung von Wetterparametern in der Grundschicht möglich.


Während der ersten Testphase fanden in Payerne über 100 Testflüge mit dem Prototyp statt. Hierbei flog die Meteodrone bis in 1.5km Höhe über Grund um Temperatur, Feuchte, Druck, Windgeschwindigkeit und -richtung als Vertikalprofile zu erfassen.   

Dank der Bewilligung des BAZLs darf Meteomatics nun mit den Meteodrones auch innerhalb von Wolken und bei Nebel fliegen.  Somit steht einer erweiterten Testphase nichts mehr im Weg: Mit den gewonnenen Daten werden die Entwicklung an einem verbesserten Wettermodell, mit dem künftig Nebel und Unwetter sehr viel besser vorhergesagt werden können, fortgesetzt. 

Letzlich bedeutet das das Meteodronen 1500 Meter außer Sicht fliegen dürfen, das ist bisher einzigartig in der Schweiz.