Propeller



Drehrichtung

Info

Woher kommt die Bezeichnung "links drehender Propeller"?
In einem Flugzeug sitzt man in der Regel hinter dem Propeller und schaut auf dessen Rückseite. Dieser dreht sich dann von hinten gesehen links herum. Also entgegen dem Uhrzeigersinn
Dieser Propeller wird daher als "links drehender Propeller" bezeichnet. Diese Drehrichtungsbezeichnung wird für alle gängigen Propeller genutzt.

Auf dem MikroKopter sieht man die Drehrichtung der Propeller hingegen von oben. Man schauen also auf die Oberseite des Propeller.

  • Ein linksdrehender Propeller dreht sich von oben betrachtet im Uhrzeigersinn.

  • Ein rechtsdrehender Propeller dreht sich von oben betrachtet entgegen dem Uhrzeigersinn.


Auf dem MikroKopter werden links und rechts drehende Propeller genutzt.

Die Propeller mit ihren Drehrichtungen sehen so aus:

Linksdrehender Propeller (Oberseite)

Rechtsdrehender Propeller (Oberseite)

http://gallery.mikrokopter.de/main.php?g2_view=core.DownloadItem&g2_itemId=97975&g2_serialNumber=2

http://gallery.mikrokopter.de/main.php?g2_view=core.DownloadItem&g2_itemId=97980&g2_serialNumber=2



Diese Propeller müssen je nach Kopter richtig montiert werden.

Hier die Motornummern und die Drehrichtungen

QuadroKopter

HexaKopter

OktoKopter

http://gallery.mikrokopter.de/main.php?g2_view=core.DownloadItem&g2_itemId=99980&g2_serialNumber=2

http://gallery.mikrokopter.de/main.php?g2_view=core.DownloadItem&g2_itemId=99981&g2_serialNumber=2

http://gallery.mikrokopter.de/main.php?g2_view=core.DownloadItem&g2_itemId=99982&g2_serialNumber=2

http://gallery.mikrokopter.de/main.php?g2_view=core.DownloadItem&g2_itemId=97947&g2_serialNumber=1

http://gallery.mikrokopter.de/main.php?g2_view=core.DownloadItem&g2_itemId=97953&g2_serialNumber=1

http://gallery.mikrokopter.de/main.php?g2_view=core.DownloadItem&g2_itemId=97958&g2_serialNumber=1

Tipp:
Sollte ein Motor in die falsche Richtung drehen, genügt es, zwei der drei Motorleitungen am BL-Ctrl zu tauschen.

Grundsätzliche Überlegungen

Die Propeller an einem Multikopter sollen Schub erzeugen - und zwar deutlich mehr, als das ganze Fluggerät wiegt. Dazu sind die Antriebe über die Propeller das einzige Mittel, die Fluglage und -richtung zu ändern. Außerdem wird darüber auch die Fluglage stabilisiert - etwaige Abweichungen ausgeglichen.

Hierzu sind daher Popeller nötig, die im Stand - also ohne von starkem Fahrtwind angetrieben zu werden - einen guten Wirkungsgrad haben. Zusätzlich müssen sie leicht sein, damit die Motoren - die ja ständig ihr Drehmoment ändern - wenig Beschleunigungsleistung erbringen müssen. Insofern sind schwere Propeller und/oder schwere Propellerhalter eher etwas für große, träge Kopter mit sehr drehmomentstarken Motoren - nicht für kleine, agile Spaßgeräte.

Wenn die Antriebe - also Motor und Propeller - nicht ausgewuchtet sind, erzeugt diese Unwucht Vibrationen, die sowohl die Gyros, wie auch den Beschleunigungssensor stören. Die Folge sind starke, kurze Regelimpulse, die sowohl die Motoren und Regler unnötig belasten, als auch zu deutlich verminderter FlugZeit führen.

Liegt die Unwucht im Propeller (oder dessen Halter), also weiter weg vom Motor-Befestigungspunkt, hat die Kraft der Unwucht einen größeren Hebel auf den Rahmen. Daher ist das Auswuchten der Propeller besonders dann wichtig, wenn man recht lange bzw. hohe Propellerhalter verwendet, der Abstand zwischen Propeller und Motorhalter also groß ist.

Weiche Propeller haben den Vorteil, dass sie nicht so schnell brechen, die Verletzungsgefahr ist niedriger. Der Nachteil weicher Propeller besteht darin, dass sie sich bei hoher Drehzahl und/oder hoher Last verformen, ihr Profil einbüßen. Dies geschieht oft dadurch, dass die Propellerspitze - also der Teil des Props, der die höchste Geschwindigkeit durch die Luft hat - anfängt zu schwingen. Man kann sich das etwa so vorstellen wie eine Hand, die bei hoher Geschwindigkeit aus dem Autofenster gehalten wird: Kippt man die Hand auf und ab, wirkt eine Kraft auf den ganzen Arm. Der Teil des Propellerblattes, der in dieser Art schwingt, trägt nichts zum Schub bei.

EPP1045

EPP 1045 (10x4.5") sind flexible Propeller. Hier bitte auf die Drehrichtung bei Bestellungen achten. Die EPPs passen genau auf eine 3mm-Welle.
{i} Auf den linksdrehenden Propellern ist ein kleines "R" (reverse) aufgedruckt!

Montage auf Turborix Motoren (3mm Welle)

Montage auf Roxxy oder AXI 22xx Motoren


Mitnehmer für Hacker, Roxxy und ESky Motoren
http://gallery.mikrokopter.de/main.php/v/tech/mkpm+hacker.jpg.html http://gallery.mikrokopter.de/main.php/v/tech/mkpm+roxxy.jpg.html http://gallery.mikrokopter.de/main.php/v/tech/mkpm+uni.jpg.html


Verbaute Mitnehmer
http://gallery.mikrokopter.de/main.php/v/tech/Harald+mkpm+Hacker.jpg.html http://gallery.mikrokopter.de/main.php/v/tech/Harald+mkpm+roxxy.jpg.html http://gallery.mikrokopter.de/main.php/v/tech/Harald+mkpm+axi.jpg.html http://gallery.mikrokopter.de/main.php/v/tech/Harald+mkpm+ESKY.jpg.html

http://www.berlinvr.de/fileadmin/Bilder/Mikrokopter/EPP1045_800.JPG

Propellerhalterung für die EPP1045 ohne Aufbohren

http://www.berlinvr.de/fileadmin/Bilder/Mikrokopter/mitnehmer.JPG

http://www.berlinvr.de/fileadmin/Bilder/Mikrokopter/zylinderschrauben.JPG

Montiert sieht das ganze so aus (SchraubenSicherungsLack ist auch hier sinnvoll):

/!\

Graupner 10x5 Propeller

Diese glasfaserverstärkten Propeller zeichnen sich durch enorme Verwindungsfestigkeit und Bruchfestigkeit bei noch moderatem Preis (ab 6€) aus. Sie liefern weniger Auftrieb als die Standard-Propeller EPP 1045 und sind somit für höher drehende Motoren gedacht. Die große Bohrung von 8mm kann mit zusätzlich erhältlichen Alureduzierstücken auf die 3, 4 oder 5 Millimeter-Bohrungen der üblichen Propellermitnehmer gebracht werden.

Weitere Infos siehe Forum.

X-Ufo Propeller

Beim Einsatz von z.B. ROXXY2815 Motoren eignen sich die x-Ufo Propeller.

http://www.berlinvr.de/fileadmin/Bilder/Mikrokopter/XufoProp_800.JPG

Lackieren von Propellern

/!\ Die beim Quadrocopter verwendeten dünnen Propeller lieber nicht lackieren! Gerüchtehalber werden lackierte Propeller spröder und brechen während des Fluges leichter.

Ansonsten die Propeller nicht komplett lackieren, sondern nur die Propellerspitzen (bis 15-20mm weit von der Blattspitze) in einer hellen Farbe (weiß, gelb wäre auch gut, deckt aber i.d.R. schlecht). Damit sieht man den Drehkreis recht gut und fasst nicht so schnell da rein.

Als Lack eignet sich Emailfarbe recht gut, z.B. Revell oder Humbrol Modellbaulack. Diesen pro Töpfchen mit 2 Tropfen(!) Nitroverdünnung mischen. Die Propeller vorher mit Brennspiritus, Isopropanol oder ähnlichem gut abwischen.

Das hält mindestens die Lebenserwartung des Propellers aus, macht nichts spröde und tut auch nichts am Rundlauf.

Vergleich Standard- und CFK-Propeller

Je nach Kopter (Quadro, Hexa, Okto) können unterschiedliche Propeller in unterschiedlicher Größe genutzt werden.
Bei den unterschiedlichen Koptern ist je nach Gewicht der ein oder andere Propeller besser oder schlechter geeignet.

Für kleine schnelle Kopter oder für die Standard-Kopter aus dem Basisset sind die EPP-Propeller vollkommen ausreichend.
Für schwerere Kopter wie die XL-Serie sind die EPP-CF-Propeller besser geeignet. Diese sind mit zerhackten Glasfasern verstärkt. Dadurch ist der Propeller härter.
Wer mit den XL-Koptern fliegt und eine schwere Kamera mitführt kann die CFK-Propeller nutzen. Diese sind bereits gewuchtet und für ruhigere Kameraflüge sehr gut geeignet.

INFO:
Je nachdem, was für eine Bauform der Kopter hat, welche Motoren und was für ein Lipo genutzt wird, ist der eine Propeller besser und der andere schlechter geeignet.
So können beispielsweise bei einem Flug ohne Nutzlast ungeignete Propeller perfekt funktionieren, bei einem Flug mit Nutzlast (z.B. schwerer Kamera) aber brechen.
Auch kann ein Propeller bei Nutzung mit z.B. einem 3S Lipo perfekt funktionieren, bei einem 4S Lipo durch die höhere Leistung aber laufend brechen.


/!\ ToDo: hier gibt es noch etwas zu tun